Privat mitsegeln Ostsee/Nordsee
Privat mitsegeln Ostsee/Nordsee

                                                    Rund Skagen

 

29.09.-13.10.2019

 

HH- Helgoland- Thyborön- Skagen- Väderöarna- Göteborg- Anholt- NOK- HH

 

Nochmal einen knackigen Törn segeln, bevor es in das Winterlager geht!

Rund Skagen im Herbst. Über 700 sm in zwei Wochen.

Wir segeln die Elbe hinunter und nach Helgoland.

Je nach Wetterfenster geht es nonstop weiter nach Norden bis nach Thyborön am Limfjord.

Jetzt entscheidet es sich ob wir "oben rum" nach Skagen können oder im Limfjord Schutz suchen müssen.

Über das Skagerrak geht es in die wunderschönen schwedischen Westschären.

Ob die Sauna auf den Wetterinseln für uns angeheizt wird?

Wir segeln durch die engen Schärenfahrwasser nach Süden und erreichen Göteborg, wo wir nach der ganzen Einsamkeit der Nachsaison Stadtluft schnuppern.

Ein langer Schlag führt uns nach Anholt, der Perle im Kattegat. Und das ist sie zu jeder Jahreszeit! Ob der Anholt Winterbadeclub uns wieder aufnimmt?;-)

Die Zeit wird knapp und eine langer, dunkler Nachttörn bringt uns nach Holtenau, wo wir in den Nord-Ostsee-Kanal schleusen.

Noch einmal die Tide in der Elbe richtig abpassen und wir sind zurück in Hamburg, wo Fellini ins verdiente Winterlager geht.

 

Ich brauche hier Mitsegler, die wissen was sie wollen!

Kategorie: Nass, kalt und dunkel!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                               Schetland-Törn

 

09.06.-23.062018

 

    Monnickendam(Markermeer)-Fair Isle-Shetland-Bergen

 

Der Törn beginnt in der Nähe von Amsterdam im schönen Monnickendam. Wir segeln durch das Marker- und Ijsselmeer nach Vlieland, wo wir uns bei Waffeln mit Sahne und einer Kopje Koffie auf unseren langen Schlag nach Shetland vorbereiten.

Es geht los! Vier Tage auf See liegen vor uns. Wir queren sorgsam das Verkehrstrennungsgebiet und richten unseren Kurs nach Norden. Immer wieder sichten wir Bohrplattformen, deren geschäftiger Versorgerbetrieb volle Aufmerksamkeit fordert.

Wache für Wache vergeht, jede hat ihr eigenes Highlight.

Vielleicht brist der Wind auf, vielleicht sehen wir Delfine.

Plötzlich bemerken wir, daß sich das Wasser türkis verfärbt hat. Es sind Kalkalgen, die einen großen Teppich gebildet haben und der See irgendwie ein surreales Aussehen geben.

Wir machen einen Zwischenstopp auf Fair Isle, der kleinen Insel zwischen Orkney und Shetland, an der Grenze von Nordsee zu Nordatlantik.

Endlich kommt Shetland in Sicht!

In respektvollem Abstand passieren wir Sumburgh Head mit seinen „Overfalls“.

Angekommen in Lerwick gibt es (schon fast traditionell) eine große Ladung Fish and Chips.

Der Abend klingt an der Bar vom Lerwick Boating Club aus.

Vielleicht hat in diesem Jahr das Scalloway Museum geöffnet?

Schließlich überqueren wir die Nordsee und tauchen in die faszinierende norwegische Fjordlandschaft ein.

Wir erreichen Bergen mit seiner schönen, bunten Hafenfront.

Hier findet eine Crewwechsel statt.

 

ca 800 sm

 

 

Lange Seestrecken, faszinierende Natur, niederländischer, schottischer und skandinavischer Charme!

Kosten: Bordkasse (Umlage)

 

 

24.06.-07.07.2018

 

        Bergen-Utsira-Mandal-Anholt-Kopenhagen-Lübeck

 

 

Es geht auf den Rückweg!

Ein Stück durch die Fjorde und schließlich raus in die Nordsee nach Utsira, dem kleinen Schutzhafen, weit draußen vor der Küste.

Von hier aus runden wir Kap Lindesnes, Norwegens Südkap mit seinem mitunter gefährlichen Seegang.

Noch ca 180 sm sind es von hier bis zum sommerlichen Anholt, das wir nach ca 36 h erreichen.

Wir mischen uns in das bunte Treiben der Hochsaison, bevor wir uns ins knapp 80 sm entfernte Kopenhagen auf machen.

Für ein Lakritz-Eis am Nyhavn sollte Zeit sein!

Auf zum letzten Schlag! Vorbei an den Kreidefelsen von Möns Klint segeln wir der Lübecker Bucht entgegen, wo der Törn in der Nord-Ost-Marina endet.

 

ca 600 sm

 

Ein Seetörn auf dem viel Strecke gemacht wird! Aber darum geht es ja – wir wollen segeln!

Es sollte nicht Euer erster Törn auf einer Segelyacht sein!

 

Kosten:

Bordkasse (Umlage)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                              Wintertörn – Wir überführen „Fellini“

 

 

                                             03.11– 18.11.2017

Flensburg – Tunö – Wetterinseln – Smögen - Göteborg – Anholt – Kiel – NOK – Hamburg

 

 

Fairerweise sei erwähnt, daß die Route vom Wetter abhängt und daher aufgrund der späten Jahreszeit variieren kann!

 

Spät im Jahr ist es geworden für unseren letzten Törn der Saison!

Fellini muß zurück nach Hamburg – aber nicht ohne einen kleinen Abstecher in die Schären.

Es geht am Freitag Abend in Flensburg los. Wir verproviantieren uns und richten uns auf Fellini ein.

Am nächsten Morgen legen wir früh ab. Vorbei geht es an Sonderburg durch den Kleinen Belt nach Norden. Schnell wird es dunkel, dennoch segeln wir die Nacht durch und erreichen am Mittag Tunö.

Dort entspannen wir auf der einsamen Insel.

Am nächsten Tag geht es weiter...Der Wetterbericht paßt, also segeln wir eine weitere Nacht durch, um zu Anfang der Reise möglichst viel Strecke zu machen.

Am späten Nachmittag des nächsten Tages kommen wir bereits auf den Wetterinseln an.

In der Holzofensauna sind wir uns einig, daß die Strapazen sich gelohnt haben!

Nun haben wir etwas Zeit und „bummeln“ durch die menschenleeren, spätherbstlichen Schären.

Smögen, Marstrand und schließlich errreichen wir Götebörg.

Was für ein Kontrast zu den verlassenen Inseln bietet das Großstadtleben!

Wir verlassen die Stadt wieder und segeln nach Anholt.

Im Sommer quirlig und voller Leben sind wir jetzt im November die einzige Yacht.

Und vielleicht wieder Gäste des „Anholt Winter Bade-Club“?

Wir bleiben einen Tag und machen einen langen Strandspaziergang.

Dann geht es weiter nach Süden.

Eine weitere lange und kalte Nachtfahrt erwartet uns.

Durch den großen Belt vorbei an Langeland erreichen wir den alten Seefahrerort Marstal.

Wir freuen uns endlich die Dieselheizung wieder einschalten zu können.

Ein letzter Schlag auf der Ostsee über die Kieler Bucht und wir erreichen Kiel.

Dort warten wir zum Beginn der Tagfahrzeit auf Schleusung in den NOK.

Wir müssen genau planen um ihn in einer Tagfahrt zu schaffen.

Wenn die Tide günstig steht schaffen wir noch die 35 sm elbaufwärts nach Hamburg.

 

Ca. 650 sm

 

Nass, kalt und dunkel!

 

Bringt Weihnachtsgebäck und Dominosteine mit!

 

Kosten: Bordkasse ca. € 150,-/Woche

 

 

 

 

 

                                

                                   Island 2017

 

 

09.06.2017 – 01.07.2017 Flensburg – Seydisfjördur ca 1200 sm

02.07.2017 – 21.07.2017 Seydisfjördur – Reykjavik ca 700 sm

22.07.2017 – 12.08.2017 Reykjavik – Flensburg ca 1400 sm

 

Für 2017 habe ich einen besonders verlockenden Törn geplant.

Es soll nach Island gehen. Aber nicht nur das. Wir wollen Island umrunden, die „Nase“ über den Polarkreis strecken und die einsame Region der Westfjorde, im Bereich der von Land unerreichbaren Halbinsel Hornstrandir erkunden.

Bei der Planung habe ich mich entschlossen Island an der Ostküste anzusteuern und gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden.

Dieser Planung entgegen steht das Argument des North-Icelandic- bzw. Irminger-Stroms, der gegenläufig, aber mit 0,3-0,6 kn von überschaubarer Stärke ist.

Den Ausschlag für diese Planung haben die polaren Nordostwinde, deren Einflußbereich bis in den Norden Islands reicht, und die vorherrschenden westlichen Winde südlich von Island gegeben.

 

 

Dieser Törn ist nicht nur was die Durchführung angeht anspruchsvoll, auch hinsichtlich Planung und Zeitaufwand stellt er hohe Anforderungen.

Die Bezeichnung Törn mit „Expeditionscharakter“ ist hier mal nicht übertrieben.

Ich möchte hierfür eine besonders geeignete Crew zusammenstellen, die vor allem begeistert an die Sache herangeht.

Zur Vorbereitung wird es mindestens ein Trainingswochenende geben, daß für Teilnehmer, die ich noch nicht persönlich kenne, obligatorisch ist.

Dieser Törn ist für Segelneulinge nicht geeignet!

An den einzelnen Etappen kann nur am Stück teilgenommen werden.

Also mindestens 3 Wochen!

Wenn ihr Interesse habt mitzusegeln, schreibt mir doch kurz, wer ihr seid, wie eure Segelerfahrung ist, aber vor allem was eure Motivation ist!

Die Kosten für den Törn sind im Rahmen der Bordkasse ca. € 150,- bis € 200,- pro Woche.

Da dieser Törn erheblich höhere Kosten als ein gewöhnlicher Ost- oder Nordseetörn für mich bedeutet (Seekarten, Handbücher, Erweiterung des Versicherungsgebietes, Sicherheitsausrüstung, etc.), erhebe ich darüberhinaus von berufstätigen Mitseglern einen Unkostenbeitrag von

€ 300,- pro Etappe.

Schüler und Studenten zahlen wie immer nur die Bordkasse!

 

 

So, los geht es.....so könnte es ablaufen:

 

 

 

1.Etappe:

 

09.06.2017 – 01.07.2017 Flensburg – Seydisfjördur

 

Wir treffen uns am Freitag Abend in Flensburg, beginnen mit der Verproviantierung, mit der Schiffseinweisung und studieren die Wetterberichte. Morgen steht eine Entscheidung an – fahren wir Richtung Kiel und durch den NOK in die Nordsee, oder doch im Schutz von Jütlands Küste zunächst nach Norden und dann durch den Limfjord oder den Skagerrak?

Wie die Entscheidung auch fällt, es sind ca. 650 sm bis nach Shetland zu bewältigen.

Über 400 sm am Stück durch die offene Nordsee, vorbei an Ölfeldern, teils im dichten Nebel...

Wir gewöhnen uns an den Wachrhythmus und das Hochseefeeling.

Die in der Nordsee vorherrschenden West-Nordwestwinde lassen uns ständig hoffen, daß wir genug „West“ machen können.

Schließlich erreichen wir Lerwick und gönnen uns eine kleine Auszeit.

Die Duschen im örtlichen Segelclub sind nach den Tagen auf See das Paradies und außerdem so herrlich „britisch“ „schottisch“ oder „shetlandisch“....Wie auch immer wir spüren jedenfalls in der ganzen Stadt einen deutlichen Unterschied zu Skandinavien.

Wenn die Kreuzfahrttouristen die Insel verlassen haben, bekommen wir im Pub bei Fish n`Chips und einem Pint einen authentischen Eindruck von Shetland .

Weiter geht es, 200 sm zu den Färöer-Inseln. Das Wasser wird deutlich tiefer, wir haben die Nordsee verlassen und sind im Nordatlantik. Kein geschäftiges Treiben um die Ölfelder herum mehr, dafür Fischer, viel Nebel und die lange Atlantikdünung. Dafür wird es kaum noch dunkel – wir haben bald Mittsommer!

Als wir Torshavn mit seinen bunten Häusern erreichen, fühlen wir uns, als ob wir zurück nach Skandinavien kommen!

In der kleinsten Haupstadt der Welt warten wir auf ein passendes Wetterfenster für den 300sm Schlag nach Seydisfjordur an der Ostküste von Island.

Die Pilot Charts für den Nordatlantik versprechen zu unserer Reisezeit am ehesten Winde mit einer südlichen Tendenz. Wir bestaunen die fazinierende Fjordlandschaft der Färöer und versuchen trickreich den heftigen Gezeitenströmen ein Schnippchen zu schlagen.

Der Nordatlantik hat uns wieder. Routiniert gehen wir Wache.

Vielleicht bekommen wir einen Buckelwal zu Gesicht? Oder einen Orca?

Endlich kommen die Berge Islands in Sicht! Was für ein Moment!

Ein wilder und beeindruckender Anblick.

Wir nähern uns dem zweitgrößten Inselstaat der Welt, der mit ca 336000 Einwohnern, gerade so an eine mittelgroße deutsche Stadt heranreicht und somit sehr dünn besiedelt ist.

Wir erreichen Seydisfjördur, den Fährhafen der Nordatlantikfähre „Norrönna“.

Was zunächst etwas „industriell“ klingt, entpuppt sich als kleines, liebenswertes Örtchen mit einem grandiosen, geothermal beheizten Schwimmbad.

Hier könnten wir stundenlang bleiben!

Das über den Paß gut erreichbare Egilstadir ist für den Crewwechsel bestens mit Air Iceland (NICHT zu verwechseln mit Icelandair!) von Reykjavik zu erreichen!

 

 

 

 

 

 

 

2.Etappe

 

02.07.2017 – 21.07.2017 Seydisfjördur – Reykjavik

 

Die Etappe zur Umrundung von Island. Der Zeitplan ist so gefasst, daß Zeit für Exkursionen an Land bleibt. Dennoch gibt es lange, fordernde Seestrecken, da die Anzahl der Häfen begrenzt ist.

Die neue Crew ist an Bord! Drei atemberaubende Wochen segeln in arktischen Gewässern liegen vor uns.

Wir starten nach der Einweisung mit unserèr nächsten Nachtfahrt. Langanes, das Nordostkap von Island will umrundet werden.

Obwohl (oder gerade weil..) wir in Reichweite der Küste segeln, ist es alles andere als „Kaffeesegeln“. Gezeitenströme, übler Seegang in Küstennähe bei „Wind-gegen-Strom“-Verhältnissen wollen bedacht werden.

Es gibt kaum Zufluchtshäfen, Raudarhöfn, der nördlichste Hafen Islands ist ein möglicher Zwischenstopp.

Wahrscheinlich aber segeln wir durch! Und überqueren den Polarkreis!

Nach der Umrundung der Insel Grimsey laufen wir in den Hafen ein.

Nun sind wir „echte“ Arktissegler.

Wir erkunden die kleine Insel auf dem Polarkreis.

Schließlich geht es weiter Richtung Akureyri, der zweitgrößten Stadt Islands.

Was immer noch lange keine Großstadt bedeutet!

Von hier aus bietet es sich an, einen Wagen zu mieten und das isländische Hochland zu erkunden.

Laugafell mit der Hütte und seinem geothermalen Naturpool lässt sich durch ein Tal, teilweise durch ein Flussbett, erreichen.

Wieder zurück nehmen wir einen langen Schlag nach Isafjordur in Angriff. Wir sichten Wale und trotzen den harten Bedingungen hier, im hohen Norden. Die tiefen Einbuchtungen der isländischen Nordküste lassen wir links liegen.

Wir haben uns sorgfältig über die Eissituation informiert, denn der Nordwestteil Islands ist im Bereich der maximalen Eisberggrenze!

Mit erfürchtigem Abstand von der Küste runden wir Horn, das Nordwestkap von Island und segeln nach Isafjordur, der „Westfjordmetropole“. Unser erster Gang geht in das geothermal beheizte Schwimmbad, das selbst im kleinsten Ort zum Standard gehört.

Von hier aus wollen wir uns etwas Zeit nehmen und die Fjorde der unbewohnten, und abgeschiedenen Halbinsel Hornstrandir erkunden. Wir fahren mehrere der teils unkartographierten Fjorde ab und suchen uns einen geigneteten Ankerplatz. Mit dem Beiboot geht es an Land.

Die großartige, unberührte Flora und Fauna zieht uns in ihren Bann.

Schweren Herzens verlassen wir schließlich diese einmalige Gegend und segeln südwärts, Reykjavik entgegen. Nach einer weiteren Nachtfahrt ohne Dunkelheit, in der wir den schneebedeckten Snaefellsjökull passieren, erreichen wir schließlich die weitläufige Bucht Faxafloi, in deren südöstlicher Ecke die Hauptstadt liegt.

Wir legen direkt vor der modernen Oper an und schließen die quirlige Stadt mit ihrem zu dieser Jahreszeit nicht endenden Nachtleben sofort in unser Herz. Die besten Burger der Stadt, die Glaspaläste der Finanzjongleure und Autokorsos des Partyvolks nachts um 2 Uhr verpassen uns einen gewissen Kulturschock.

Vielleicht bleibt Zeit für den „Golden Circle“ dem Klassiker für Islandtouristen, einer Rundreise zum Thingvellir, dem Geysir Strokkur und dem mächtigen Wasserfall Gullfoss.

 

 

3.Etappe

 

22.07.2017 – 12.08.2017 Reykjavik – Flensburg

 

Wir begeben uns auf den Rückweg! 1400 sm sind in drei Wochen zu bewältigen.

Wir verlassen Reykjavik und umrunden Reykjanes. Am nächsten Morgen kommen die Westmännerinseln in Sicht.

Vorbei an der 1963 durch vulkanische Aktivität entstandenen Insel Surtsey laufen wir den sicheren Hafen Heimaey an.

Nun heißt es ein passendes Wetterfenster abzupassen, denn es sind knapp 400 sm nonstop bis zu den Färöer Inseln zu bewältigen.

Island ist nun außer Sichtweite und wir segeln mitten im weiten Nordatlantik.

Die mächtige Dünung ist unser ständiger Begleiter und wir gewöhnen uns an den Bordrhythmus.

Schließlich kommen am 4.Tag die Färöer in Sicht.

Steil aus dem Meer ansteigende Berge, bei denen die Natur auf jeglichen Bewuchs verzichtet zu haben scheint. Außer natürlich auf das Gras in allen erdenklichen Grüntönen.

Der Gezeitenstrom saugt uns in einen Fjord, unsere Berechnungen gehen auf.

In Thorshavn erholen wir uns nach der Überfahrt.

Doch lange können wir nicht bleiben, denn 3 Wochen sind kein übermäßig weit gefasster Zeitplan, um zurück nach Flensburg zu segeln.

Weiter geht es gut 200 sm Richtung Shetland, oder vielleicht nach Fair Isle, der kleinen Insel zwischen Orkney und Shetland.

Nach Shetland hat uns die Nordsee wieder. Der Schiffsverkehr nimmt wieder deutlich zu und die ersten Bohrinseln kommen in Sicht. Wir steuern die norwegische Südküste an.

Je nach verbleibender Zeit, machen wir vielleicht noch einen Abstecher nach Stavanger.

Schließlich runden wir das berüchtigte Kap Lindesnes und setzen unseren Kurs auf Skagen ab.

Wir haben mittlerweile wieder so etwas wie eine „Nacht“ mit mehreren Stunden Dunkelheit und wir beobachten sorgfältig den regen Schiffsverkehr.

Zurück in der Ostsee! Nun haben wir wieder regelmäßig Sichtkontakt mit anderen Yachten und das sommerliche Urlaubsgetümmel in den Häfen hat seinen eigenen Charme.

Vielleicht statten wir Anholt noch einen Besuch ab, oder Samsö?

Wir erreichen den kleinen Belt und so langsam wird uns bewußt, daß diese wunderbare Reise sich dem Ende entgegen neigt.

 

 

 

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© Götz Kalthoff